01.07.26

Optimale Schreibtischhöhe nach Körpergröße berechnen und richtig einstellen
Die optimale Schreibtischhöhe lässt sich nicht allein anhand einer festen Zentimeterzahl bestimmen. Entscheidend ist, ob Tisch, Bürostuhl, Eingabegeräte und Bildschirm gemeinsam zu den Körpermaßen der jeweiligen Person passen. Bei der richtigen Einstellung stehen die Füße vollständig auf dem Boden, die Schultern bleiben entspannt und die Unterarme liegen etwa waagerecht auf der Arbeitsfläche. Die Hände sollten dabei möglichst gerade in Verlängerung der Unterarme auf Tastatur und Maus aufliegen.
Eine Schreibtischhöhe von 72, 74 oder 75 Zentimetern kann für viele Menschen funktionieren, ist aber nicht automatisch ergonomisch. Für kleinere Personen kann ein solcher Tisch deutlich zu hoch sein, während große Personen möglicherweise nach vorne gebeugt arbeiten müssen. Noch größer werden die Unterschiede bei Arbeitsplätzen, die von mehreren Beschäftigten genutzt werden.
Dieser Ratgeber erklärt deshalb nicht nur, wie sich die Schreibtischhöhe anhand der Körpergröße berechnen lässt. Er zeigt auch, wie die Einstellung in der Praxis überprüft wird, warum verschiedene Online-Rechner zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen und was sich tun lässt, wenn ein vorhandener Schreibtisch zu hoch oder zu niedrig ist.
Das Wichtigste zur optimalen Schreibtischhöhe
- Tabellen und Formeln liefern lediglich einen Ausgangswert.
- Die endgültige Tischhöhe richtet sich nach der tatsächlichen Ellenbogenhöhe.
- Zuerst wird der Bürostuhl eingestellt, danach der Schreibtisch.
- Die Füße sollen vollständig auf dem Boden stehen.
- Ober- und Unterarme bilden ungefähr einen Winkel von 90 Grad oder etwas mehr.
- Die Unterarme liegen waagerecht und ohne hochgezogene Schultern auf.
- Beim Arbeiten im Stehen wird die Tischplatte ebenfalls ungefähr auf Ellenbogenhöhe eingestellt.
- Bei Desk Sharing und wechselnden Nutzern ist ein großer Verstellbereich besonders wichtig.
- Eine passende Höhe allein reicht nicht aus: Auch Arbeitsfläche, Beinraum, Bildschirm und Eingabegeräte müssen stimmen.
Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A6 beschreibt als Referenzhaltung unter anderem vollflächig aufstehende Füße, einen Winkel von etwa 90 Grad oder mehr zwischen Ober- und Unterarm sowie waagerecht ausgerichtete Unterarme. Gleichzeitig sollen die Schultern weder hochgezogen sein noch nach vorne hängen. Weitere Einzelheiten enthält die offizielle ASR A6 zur Bildschirmarbeit.
Was ist die optimale Schreibtischhöhe?
Die optimale Schreibtischhöhe ist die Höhe, bei der eine Person ihre typische Arbeit mit möglichst neutraler Körperhaltung ausführen kann. Bei klassischer Bildschirmarbeit bedeutet das vor allem, dass Tastatur und Maus ohne dauerhaftes Anheben der Schultern und ohne starkes Abknicken der Handgelenke erreichbar sind.
Die Arbeitshöhe entspricht dabei nicht immer exakt der Oberkante der Tischplatte. Eine mehrere Zentimeter hohe Tastatur, eine zusätzliche Schreibtischauflage oder eine dicke Handballenauflage verändern die tatsächliche Position der Hände. Bei eingebauten Tastaturauszügen liegt die relevante Arbeitshöhe sogar unterhalb der Tischplatte.
Auch Armlehnen spielen eine Rolle. Sind sie höher als die Arbeitsfläche oder stoßen sie an die Tischkante, kann der Stuhl nicht nah genug an den Tisch herangefahren werden. Der Nutzer rutscht dann nach vorne oder beugt den Oberkörper in Richtung Bildschirm, obwohl die rechnerische Schreibtischhöhe eigentlich passen würde.
Die richtige Höhe muss daher immer am vollständig eingerichteten Arbeitsplatz überprüft werden. Wer einen neuen Arbeitsplatz plant, sollte neben der Höhenverstellung auch Arbeitsfläche, Beinfreiheit und Anordnung der Geräte berücksichtigen. Eine Übersicht verschiedener Bauformen bietet die Kategorie Schreibtische, wobei die technischen Maße jedes Modells einzeln geprüft werden sollten.


Gibt es eine einheitliche Standardhöhe für Schreibtische?
Viele feststehende Bürotische besitzen eine Höhe zwischen ungefähr 72 und 76 Zentimetern. Daraus entsteht häufig die Annahme, 72, 74 oder 75 Zentimeter seien generell die optimale Schreibtischhöhe.
Diese Werte sind jedoch keine individuelle Empfehlung für jeden Menschen. Sie sind in erster Linie ein Kompromiss, der bei einer möglichst großen Nutzergruppe funktionieren soll. Ob die Höhe tatsächlich passt, hängt insbesondere von folgenden Faktoren ab:
- Körpergröße und individuelle Körperproportionen
- Länge von Oberarmen, Unterarmen, Oberkörper und Beinen
- Sitzhöhe und Polsterung des Bürostuhls
- Höhe von Tastatur und Maus
- Stärke der Tischplatte
- vorhandene Quertraversen, Schubladen oder Kabelkanäle
- Höhe und Einstellbarkeit der Armlehnen
- verwendetes Schuhwerk beim Arbeiten im Stehen
- Art der Tätigkeit und Dauer der Nutzung
Die ASR A6 zeigt den Beinraum an einem Schreibtisch mit 740 Millimetern und einer Toleranz von 20 Millimetern lediglich beispielhaft. Daraus lässt sich keine allgemein optimale Tischhöhe von 74 Zentimetern für jede Person ableiten.
Optimale Schreibtischhöhe nach Körpergröße: Tabelle
Die folgende Tabelle dient als erste Orientierung. Sie basiert auf einem transparenten proportionalen Berechnungsmodell:
- Sitzhöhe: Körpergröße ÷ 3,75
- Schreibtischhöhe im Sitzen: Körpergröße ÷ 2,48
- Schreibtischhöhe im Stehen: Körpergröße ÷ 1,58
Die Ergebnisse sind auf volle Zentimeter gerundet. Sie sind weder eine gesetzliche Vorgabe noch eine medizinische Empfehlung. Unterschiedliche Körperproportionen können dazu führen, dass die tatsächlich angenehme Höhe mehrere Zentimeter vom Tabellenwert abweicht.
| Körpergröße | Sitzhöhe als Startwert | Tischhöhe im Sitzen | Tischhöhe im Stehen |
|---|---|---|---|
| 145 cm | 39 cm | 58 cm | 92 cm |
| 150 cm | 40 cm | 60 cm | 95 cm |
| 155 cm | 41 cm | 62 cm | 98 cm |
| 160 cm | 43 cm | 65 cm | 101 cm |
| 165 cm | 44 cm | 67 cm | 104 cm |
| 170 cm | 45 cm | 69 cm | 108 cm |
| 175 cm | 47 cm | 71 cm | 111 cm |
| 180 cm | 48 cm | 73 cm | 114 cm |
| 185 cm | 49 cm | 75 cm | 117 cm |
| 190 cm | 51 cm | 77 cm | 120 cm |
| 195 cm | 52 cm | 79 cm | 123 cm |
| 200 cm | 53 cm | 81 cm | 127 cm |
| 205 cm | 55 cm | 83 cm | 130 cm |
Die Tabelle beantwortet beispielsweise die häufige Frage nach der optimalen Schreibtischhöhe bei 180 Zentimetern Körpergröße mit einem Ausgangswert von rund 73 Zentimetern im Sitzen und 114 Zentimetern im Stehen. Anschließend muss überprüft werden, ob die Unterarme waagerecht liegen und die Schultern entspannt bleiben.
Bei einer 160 Zentimeter großen Person liegt der rechnerische Ausgangswert dagegen bei ungefähr 65 Zentimetern. Ein fester Tisch mit 75 Zentimetern wäre damit bereits etwa zehn Zentimeter höher. Das lässt sich häufig nur ausgleichen, indem der Bürostuhl angehoben und zusätzlich eine geeignete Fußstütze verwendet wird.
Für Personen um 200 Zentimeter kann wiederum ein bis 125 Zentimeter verstellbarer Sitz-Steh-Tisch in der stehenden Position knapp ausfallen. Sehr kleine und sehr große Nutzer sollten deshalb nicht nur darauf achten, ob ein Tisch grundsätzlich höhenverstellbar ist, sondern den tatsächlichen Mindest- und Maximalwert prüfen.
Warum Schreibtischhöhen-Rechner unterschiedliche Ergebnisse liefern
Bei einer Suche nach der richtigen Schreibtischhöhe finden sich verschiedene Formeln. Einige teilen die Körpergröße durch einen festen Wert, andere multiplizieren sie mit einem Verhältnis oder verwenden lineare Gleichungen. Dadurch können für dieselbe Person deutlich unterschiedliche Ergebnisse entstehen.
Der Grund liegt darin, dass die Körpergröße nur ein Gesamtmaß ist. Sie sagt nicht genau aus, wie lang Beine, Oberkörper und Arme sind. Zwei Menschen können jeweils 180 Zentimeter groß sein und trotzdem unterschiedliche Ellenbogenhöhen im Sitzen aufweisen.
Zusätzlich beruhen Berechnungsmodelle nicht immer auf denselben Voraussetzungen. Eine Formel kann von einer bestimmten Sitzhaltung, einer durchschnittlichen Sitzhöhe oder einer festgelegten Tastaturstärke ausgehen. Eine andere berechnet lediglich eine statistische Näherung aus durchschnittlichen Körperproportionen.
Eine Angabe wie „73 Zentimeter“ sollte deshalb nicht als präzise vorgeschriebener Wert verstanden werden. Sinnvoller ist die folgende Vorgehensweise:
- Tabelle oder Formel als Ausgangspunkt verwenden.
- Bürostuhl korrekt einstellen.
- Tisch an die tatsächliche Ellenbogenhöhe anpassen.
- Einige Minuten mit Tastatur und Maus arbeiten.
- Höhe in kleinen Schritten von etwa einem Zentimeter korrigieren.
Die praktisch richtige Einstellung ist wichtiger als eine vermeintlich exakte Formel.
Die optimale Schreibtischhöhe im Sitzen einstellen
Die zuverlässigste Methode beginnt nicht beim Tisch, sondern beim Bürostuhl. Wird zuerst die Tischhöhe gewählt und anschließend der Stuhl daran angepasst, verlieren kleinere Personen häufig den Bodenkontakt. Das Gewicht wird dann ungünstig über die Sitzkante oder die Fußspitzen getragen.
Schritt 1: Vollständig auf den Bürostuhl setzen
Setzen Sie sich so weit nach hinten, dass der Rücken von der Rückenlehne unterstützt wird. Die Sitzfläche sollte die Oberschenkel möglichst weit tragen, ohne Druck in den Kniekehlen zu erzeugen.
Eine aufrechte Ausgangsposition ist sinnvoll, die Haltung sollte jedoch nicht über Stunden starr gehalten werden. Ein guter Arbeitsplatz ermöglicht den Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und zurückgelehnter Sitzhaltung.
Schritt 2: Sitzhöhe einstellen
Stellen Sie den Stuhl so ein, dass beide Füße vollständig und stabil auf dem Boden stehen. Zwischen Ober- und Unterschenkel sollte ungefähr ein rechter oder etwas größerer Winkel entstehen.
Die Knie dürfen leicht unterhalb der Hüfte liegen. Entscheidend ist, dass die Oberschenkel nicht stark nach oben gedrückt werden und die Sitzkante keinen unangenehmen Druck verursacht.
Schritt 3: Arme locker hängen lassen
Lassen Sie die Schultern bewusst locker und die Oberarme seitlich nach unten hängen. Beugen Sie anschließend die Ellenbogen, bis Ober- und Unterarm ungefähr einen Winkel von 90 Grad oder etwas mehr bilden.
Die dadurch entstehende Ellenbogenhöhe ist der wichtigste Bezugspunkt für die Schreibtischhöhe.
Schritt 4: Tischplatte auf Ellenbogenhöhe bringen
Stellen Sie die Tischoberfläche ungefähr auf Höhe der Ellenbogen ein. Bei einer hohen Tastatur kann die Tischplatte etwas niedriger liegen, damit die Hände nicht nach oben abgeknickt werden.
Die Unterarme sollen waagerecht oder leicht abfallend aufliegen. Die Schultern bleiben entspannt. Sie dürfen weder sichtbar hochgezogen noch nach vorne geschoben sein.
Schritt 5: Tastatur, Maus und Armlehnen prüfen
Tastatur und Maus gehören in den unmittelbaren Greifraum. Die Maus sollte direkt neben der Tastatur liegen und nicht weit seitlich oder nach vorne positioniert werden.
Vor der Tastatur sollte ausreichend Platz für Hände beziehungsweise Handballen bleiben. Armlehnen können die Unterarme unterstützen, dürfen aber nicht verhindern, dass der Stuhl nah an die Tischkante heranfährt.
Nach der ASR A6 sollen Tastatur und Maus so angeordnet werden, dass mit locker herabhängenden Oberarmen und waagerechten Unterarmen gearbeitet werden kann. Vorhandene Armauflagen sollen auf Arbeitsflächenhöhe einstellbar sein.
Woran erkennt man, dass der Schreibtisch zu hoch ist?
Ein zu hoher Schreibtisch lässt sich nicht immer sofort am Maßband erkennen. Häufig zeigt sich das Problem erst in der Arbeitshaltung.
Typische Hinweise sind:
- Die Schultern werden beim Tippen nach oben gezogen.
- Die Ellenbogen liegen deutlich unterhalb der Tischkante.
- Die Handgelenke knicken an Tastatur oder Maus nach oben ab.
- Die Unterarme drücken stark gegen die vordere Tischkante.
- Der Bürostuhl muss so hoch eingestellt werden, dass die Füße nicht mehr vollständig aufstehen.
- Die Person sitzt nur auf dem vorderen Teil des Stuhls.
- Nacken und Schulterbereich fühlen sich nach längerer Arbeit angespannt an.
Nicht jedes dieser Anzeichen wird ausschließlich durch die Tischhöhe verursacht. Auch zu hohe Armlehnen, eine dicke Tastatur, fehlender Platz vor der Tastatur oder eine ungünstige Mausposition können ähnliche Haltungen auslösen.
Woran erkennt man, dass der Schreibtisch zu niedrig ist?
Bei einem zu niedrigen Tisch werden Oberkörper und Kopf häufig nach vorne abgesenkt. Besonders bei großen Menschen kann gleichzeitig der Beinraum eingeschränkt sein.
Mögliche Anzeichen sind:
- Der Oberkörper wird dauerhaft nach vorne gebeugt.
- Die Ellenbogen stehen seitlich vom Körper ab.
- Die Unterarme fallen deutlich nach unten zur Arbeitsfläche.
- Die Handgelenke werden stark nach unten abgewinkelt.
- Knie oder Oberschenkel stoßen an Tischplatte, Traverse oder Schublade.
- Der Bildschirm wird zu niedrig aufgestellt, weil auch seine Standfläche zu niedrig liegt.
- Beim Schreiben oder Lesen wird der Kopf stark abgesenkt.
Eine Erhöhung des Bildschirms allein löst das Problem nicht, wenn Tastatur und Maus weiterhin zu tief liegen. Bildschirmhöhe und Arbeitshöhe müssen getrennt betrachtet werden.
Fehlerfinder: Ursache und passende Korrektur
| Beobachtung am Arbeitsplatz | Wahrscheinliche Ursache | Sinnvolle Korrektur |
|---|---|---|
| Schultern werden angehoben | Tisch oder Armlehnen zu hoch | Tisch beziehungsweise Armlehnen absenken |
| Füße erreichen den Boden nicht | Stuhl wurde an einen zu hohen Tisch angepasst | Fußstütze verwenden oder Tisch absenken |
| Handgelenke knicken nach oben | Arbeitsfläche oder Tastatur zu hoch | Tisch absenken oder eine flachere Tastatur verwenden |
| Oberkörper fällt nach vorne | Tisch, Bildschirm oder Eingabegeräte ungünstig positioniert | Arbeitshöhe und Bildschirmabstand neu einstellen |
| Knie stoßen an die Unterseite | Tisch zu niedrig oder Beinraum blockiert | Tisch erhöhen sowie Traverse oder Schublade prüfen |
| Mausarm wird weit ausgestreckt | Maus zu weit entfernt | Maus unmittelbar neben der Tastatur anordnen |
| Stuhl kann nicht nah genug heran | Armlehnen oder Tischunterbau blockieren | Armlehnen anpassen und den Unterbau überprüfen |
| Beim Stehen werden Schultern angehoben | Stehhöhe zu hoch | Arbeitsfläche schrittweise absenken |
| Beim Stehen wird stark nach vorne gebeugt | Tisch oder Bildschirm zu niedrig | Tisch und Bildschirm getrennt erhöhen |
| Eine Person arbeitet gut, eine andere nicht | Fester Tisch bei wechselnden Nutzern | Höhenverstellbaren Arbeitsplatz einsetzen |
Die Tabelle dient zur Orientierung. Wiederkehrende oder starke Beschwerden sollten nicht allein durch Selbstversuche am Arbeitsplatz beurteilt werden. Hier können betriebsärztliche, arbeitsmedizinische, physiotherapeutische oder ärztliche Ansprechpartner helfen.
Was tun, wenn der Schreibtisch zu hoch ist?
Bei einem nicht höhenverstellbaren Tisch muss zunächst der Stuhl so hoch eingestellt werden, dass die Unterarme in einer günstigen Position zur Arbeitsfläche liegen. Stehen die Füße anschließend nicht mehr vollständig auf dem Boden, kann eine passende Fußstütze den Höhenunterschied ausgleichen.
Die ASR A6 sieht eine Fußstütze genau für den Fall vor, dass sich an einem nicht oder nicht ausreichend höhenverstellbaren Tisch nach der Einstellung der Sitzhöhe kein vollflächiger Bodenkontakt erreichen lässt. Sie weist jedoch zugleich darauf hin, dass Fußstützen als dauerhafte Lösung die freien Bewegungsmöglichkeiten im Beinraum einschränken können.
Eine Fußstütze sollte ausreichend groß, rutschhemmend sowie in Höhe und Neigung verstellbar sein. Ein kleiner Karton oder ein loser Stapel Bücher bietet dagegen keine stabile Lösung.
Ist der Tisch deutlich zu hoch oder wird der Arbeitsplatz von mehreren Personen genutzt, ist ein größerer Höhenverstellbereich meist sinnvoller als ein dauerhafter Ausgleich über Stuhl und Fußstütze.
Was tun, wenn der Schreibtisch zu niedrig ist?
Ein zu niedriger Tisch kann durch ein verstellbares Gestell oder geeignete Tischbeinerhöhungen angepasst werden. Dabei muss die Standsicherheit vollständig erhalten bleiben. Lose Holzklötze, Bücherstapel oder andere improvisierte Unterlagen können kippen oder verrutschen und sind daher ungeeignet.
Vor einer Erhöhung sollte der vorhandene Beinraum geprüft werden. Manchmal liegt das eigentliche Problem nicht an der Tischoberkante, sondern an einer tief sitzenden Quertraverse, einer Schublade oder einem Kabelkanal.
Auch die Höhe des Bildschirms muss anschließend neu eingestellt werden. Wird nur die Tischplatte angehoben, kann der Bildschirm für die natürliche Blickrichtung zu hoch stehen.
Bei größeren Abweichungen kann ein Tisch mit ausreichend großem Verstellbereich langfristig die flexiblere Lösung sein. Unter höhenverstellbaren Schreibtischen finden sich unterschiedliche Konstruktionsarten. Entscheidend ist nicht allein die Bezeichnung „höhenverstellbar“, sondern ob Mindesthöhe, Maximalhöhe und Belastbarkeit zur tatsächlichen Nutzung passen.
Optimale Schreibtischhöhe im Stehen
Die richtige Schreibtischhöhe im Stehen wird nach einem ähnlichen Prinzip bestimmt wie im Sitzen. Die Arbeitsfläche liegt ungefähr auf Ellenbogenhöhe, während die Schultern entspannt bleiben und die Unterarme waagerecht ausgerichtet sind.
Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:
- Stellen Sie sich aufrecht und in normalem Arbeitsabstand vor den Tisch.
- Tragen Sie die Schuhe, die Sie am Arbeitsplatz üblicherweise verwenden.
- Verteilen Sie das Gewicht möglichst gleichmäßig auf beide Füße.
- Lassen Sie Schultern und Oberarme locker.
- Beugen Sie die Ellenbogen ungefähr auf 90 Grad oder etwas mehr.
- Fahren Sie die Tischplatte bis knapp an die Unterarme heran.
- Legen Sie Hände auf Tastatur und Maus und korrigieren Sie die Höhe in kleinen Schritten.
Die Knie sollten nicht dauerhaft vollständig durchgedrückt werden. Gelegentliche Gewichtsverlagerungen, ein Schritt zur Seite oder der Wechsel zurück ins Sitzen sind sinnvoller als langes unbewegliches Stehen.
Die ASR A6 empfiehlt, ununterbrochene statische Belastungen zu reduzieren und mehrfach zwischen Sitzen und Stehen zu wechseln. Stufenlos verstellbare Arbeitsflächen von 650 bis 1.250 Millimetern werden gegenüber festen oder nur einstellbaren Arbeitsflächen bevorzugt.
Wie lange sollte man am Schreibtisch stehen?
Ein Sitz-Steh-Tisch ist nicht dafür gedacht, einen vollständigen Arbeitstag im Sitzen durch einen vollständigen Arbeitstag im Stehen zu ersetzen. Auch langes unbewegliches Stehen ist eine statische Belastung.
Wichtiger als eine starre Zeitvorgabe ist der regelmäßige Haltungswechsel. Kurze stehende Arbeitsphasen können beispielsweise für Telefonate, das Lesen kürzerer Texte oder bestimmte organisatorische Aufgaben genutzt werden. Konzentrierte Tätigkeiten müssen nicht zwangsläufig im Stehen ausgeführt werden, wenn eine Person im Sitzen besser arbeiten kann.
Eine randomisierte kontrollierte Studie zu Sitz-Steh-Arbeitsplätzen untersuchte 47 Büroangestellte über acht Wochen. In der Interventionsgruppe verringerte sich die Sitzzeit gegenüber der Kontrollgruppe im Mittel um rund 80 Minuten je achtstündigem Arbeitstag. Die Mehrheit berichtete zugleich keine Verringerung der Arbeitsproduktivität. Die Untersuchung war jedoch relativ klein und kurzfristig, weshalb daraus keine universelle optimale Stehdauer abgeleitet werden kann.
Der praktische Nutzen liegt daher vor allem darin, zusätzliche Haltungswechsel unkompliziert in den Arbeitsablauf einzubauen.
Elektrisch oder manuell höhenverstellbarer Schreibtisch?
Beide Varianten können eine passende Arbeitshöhe ermöglichen. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in der täglichen Nutzung.
Ein manuell einstellbarer Tisch eignet sich, wenn die Höhe nur einmal auf eine feste Person angepasst und anschließend selten verändert wird. Erfolgt die Einstellung über Schrauben oder Raststufen, wird der Tisch im Alltag meist nicht regelmäßig zwischen Sitz- und Stehhöhe verstellt.
Eine Kurbel erleichtert häufigere Änderungen, benötigt aber mehr Zeit und teilweise seitlichen Platz. Für gelegentliche Anpassungen kann das ausreichend sein.
Elektrische Schreibtische erleichtern den regelmäßigen Wechsel, weil sich die Höhe meist innerhalb weniger Sekunden verändern lässt. Speicherpositionen können besonders bei wiederkehrenden Sitz- und Stehhöhen hilfreich sein.
Für die ergonomische Eignung sind jedoch nicht allein Antrieb und Geschwindigkeit entscheidend. Wichtiger sind:
- ausreichend niedrige und hohe Endposition
- sichere und stabile Konstruktion
- ausreichende Tragkraft
- geringe Bewegung der Tischplatte
- sinnvoll positionierte Bedienelemente
- Kollisionsschutz bei elektrischen Modellen
- ausreichender Beinraum
- geeignetes Kabelmanagement
- genügend Platz für die vorgesehene Arbeitsaufgabe
Ein elektrischer Antrieb macht einen Tisch nicht automatisch passend für jede Körpergröße. Besonders kleine und große Personen sollten die konkreten Verstellwerte kontrollieren.
Schreibtischhöhe bei mehreren Nutzern und Desk Sharing
Bei Desk Sharing kann eine feste Tischhöhe nur selten allen Beschäftigten gerecht werden. Selbst wenn zwei Personen ähnlich groß sind, können unterschiedliche Körperproportionen und Stuhleinstellungen zu abweichenden Arbeitshöhen führen.
Für wechselnde Nutzer sollte der Arbeitsplatz schnell und ohne Werkzeug anpassbar sein. Die ASR A6 nennt höhenverstellbare Arbeitstische und Arbeitsstühle ausdrücklich als geeignete Möglichkeit, unterschiedliche Körpermaße bei Desk Sharing zu berücksichtigen.
Hilfreich sind gespeicherte Sitz- und Stehpositionen oder eine kurze Einstellanleitung am Arbeitsplatz. Jeder Nutzer sollte dennoch seine Haltung kontrollieren, statt lediglich die Einstellung einer anderen Person zu übernehmen.
Eine mögliche Kurzroutine lautet:
- Stuhl und Bodenkontakt prüfen.
- Tisch auf Ellenbogenhöhe einstellen.
- Armlehnen angleichen.
- Tastatur und Maus heranziehen.
- Bildschirmhöhe und Sehabstand kontrollieren.
Diese fünf Schritte lassen sich bei einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz in wenigen Minuten durchführen.
Schreibtischhöhe im Homeoffice
Auch im Homeoffice ist nicht jede Tischfläche für mehrstündige Bildschirmarbeit geeignet. Esstische sind häufig relativ hoch und lassen sich nicht anpassen. Couchtische sind zu niedrig, während Küchentheken eher für eine kurzfristige stehende Nutzung als für dauerhaftes Arbeiten ausgelegt sind.
Wer regelmäßig zu Hause arbeitet, sollte dieselben Grundprinzipien anwenden wie an einem betrieblichen Bildschirmarbeitsplatz. Dazu gehören eine anpassbare Sitz- und Arbeitshöhe, ausreichend Platz für Eingabegeräte sowie eine vom Notebook unabhängige Positionierung des Bildschirms.
Ein Notebook allein erzeugt einen Zielkonflikt: Wird der Bildschirm auf eine angenehme Höhe gebracht, liegt die Tastatur zu hoch. Wird die Tastatur passend positioniert, steht der Bildschirm zu niedrig. Bei längerer Nutzung helfen eine externe Tastatur und Maus sowie ein separater Bildschirm oder ein Notebookständer.
Die ASR A6 gilt unmittelbar für Bildschirmarbeitsplätze in Arbeitsstätten und für entsprechend eingerichtete Telearbeitsplätze. Sie verlangt unter anderem, dass die Ausstattung auf Körpermerkmale und Arbeitsaufgabe abgestimmt wird.
Optimale Höhe bei Eckschreibtischen
Bei Eckschreibtischen muss die Arbeitshöhe in allen regelmäßig genutzten Bereichen stimmen. Das gilt besonders, wenn Tastatur und Hauptmonitor im Eckbereich stehen, während seitlich Unterlagen, Telefon oder ein zweiter Bildschirm genutzt werden.
Bei der Prüfung sind mehrere Punkte wichtig:
- Besitzen Hauptfläche und Anbautisch dieselbe Höhe?
- Liegt die Tastatur an einer geraden oder stark gerundeten Kante?
- Können beide Unterarme ausreichend aufliegen?
- Ist unter dem Eckbereich genügend Bein- und Fußraum vorhanden?
- Behindern Tischfüße, Container oder Traversen das Drehen des Stuhls?
- Lassen sich beide Monitore ohne starke Kopfbewegungen betrachten?
- Kann der Nutzer nah genug an die Hauptarbeitszone heranfahren?
Ein großer Eckschreibtisch kann viel Fläche bieten und trotzdem ergonomisch ungünstig sein, wenn die Eingabegeräte zu weit entfernt liegen. Die häufig verwendeten Arbeitsmittel gehören deshalb in den unmittelbaren Greifraum.
Tischplattenstärke und Untergestell werden häufig übersehen
Die gemessene Höhe der Tischoberkante sagt noch nichts darüber aus, wie viel Platz unter dem Tisch verbleibt. Eine dicke Platte, ein massiver Rahmen oder ein untergebauter Kabelkanal kann den nutzbaren Beinraum deutlich reduzieren.
Das Problem tritt besonders bei großen Personen auf. Wird die Tischplatte auf die passende Arbeitshöhe eingestellt, können Knie und Oberschenkel trotzdem gegen den Unterbau stoßen. Der Nutzer rutscht daraufhin weiter nach hinten und beugt sich zum Arbeiten nach vorne.
Beim Vergleich von Schreibtischen sollten daher mindestens diese Maße betrachtet werden:
- Höhe der Tischoberkante
- Stärke der Tischplatte
- Position und Höhe der Quertraverse
- Abstand zwischen Boden und Unterkante
- nutzbare Breite des Beinraums
- Position von Tischbeinen und Containern
Die ASR A6 fordert unter der Arbeitsfläche einen bewegungsgerechten Beinraum und nennt für den relevanten Bereich am Sitzarbeitsplatz eine Mindestbreite von 850 Millimetern. Empfehlenswert ist ein freier Beinraum unter der gesamten genutzten Arbeitsfläche.
Schreibtischhöhe und Monitor richtig kombinieren
Die Höhe der Tischplatte bestimmt nicht automatisch die richtige Bildschirmposition. Beide Einstellungen müssen nacheinander vorgenommen werden.
Zuerst werden Stuhl, Schreibtisch, Tastatur und Maus angepasst. Anschließend wird der Bildschirm so positioniert, dass der Kopf in einer natürlichen Haltung bleibt.
Die ASR A6 nennt einen Sehabstand von mindestens 500 Millimetern. Die Blicklinie soll ungefähr 30 bis 35 Grad aus der Horizontalen nach unten verlaufen und möglichst senkrecht auf die Mitte des Bildschirms treffen.
Bei sehr großen Monitoren oder mehreren Bildschirmen kann ein größerer Abstand sinnvoll sein. Die Schriftgröße sollte dann angepasst werden, anstatt den Kopf dauerhaft nach vorne zu schieben.
Der Hauptbildschirm steht möglichst frontal vor dem Nutzer. Werden zwei Monitore annähernd gleich häufig verwendet, können sie symmetrisch angeordnet werden. Ist einer der beiden Bildschirme der klare Hauptmonitor, sollte dieser möglichst mittig stehen.
Wie groß sollte die Arbeitsfläche sein?
Die optimale Schreibtischhöhe kann ihre Wirkung nicht entfalten, wenn Tastatur, Maus, Bildschirm und Unterlagen keinen ausreichenden Platz haben.
Für Büroarbeit und vergleichbare Tätigkeiten nennt die ASR A6 grundsätzlich eine Arbeitsfläche von mindestens 1.600 Millimetern Breite und 800 Millimetern Tiefe. Bei nur einem Bildschirm, geringem Arbeitsmittelbedarf und wenig Schriftgut darf die Breite auf 1.200 Millimeter reduziert werden.
Die benötigte Fläche hängt jedoch von der konkreten Ausstattung ab. Zwei große Monitore, Lautsprecher, Dockingstation, Telefon und umfangreiche Unterlagen können mehr Platz erfordern.
Eine größere Tischplatte ist nicht automatisch besser. Werden häufig genutzte Gegenstände weit außen platziert, entstehen unnötige Greifbewegungen und Drehungen. Entscheidend ist eine klare Aufteilung in häufig, gelegentlich und selten genutzte Bereiche.
Was bedeuten ASR A6 und DIN EN 527 für die Schreibtischhöhe?
Bei Angaben zur Schreibtischhöhe werden gesetzliche Anforderungen, technische Regeln, Produktnormen und individuelle Empfehlungen häufig miteinander vermischt.
Die ASR A6 Bildschirmarbeit konkretisiert Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze. Sie beschreibt unter anderem Referenzhaltungen, Arbeitsflächen, Beinräume, Eingabegeräte und Haltungswechsel. Die aktuelle Ausgabe stammt vom Juli 2024.
Die ASR A6 bevorzugt für den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen stufenlos höhenverstellbare Arbeitsflächen von 650 bis 1.250 Millimetern. Dieser Bereich ist eine wichtige Orientierung für Büroarbeitsplätze, bedeutet aber nicht, dass jede Person mit jedem Tisch innerhalb dieses Bereichs automatisch optimal arbeiten kann.
Die DIN EN 527 behandelt Maße, Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Büro-Arbeitstische. Eine Normkonformität beschreibt damit Eigenschaften des Produkts. Die individuell richtige Einstellung muss trotzdem am konkreten Nutzer erfolgen.
Eine feste Tischhöhe von ungefähr 74 Zentimetern kann daher normativ in einem vorgesehenen Maßbereich liegen und für eine bestimmte Person dennoch zu hoch oder zu niedrig sein.
Die Orientierungstabelle ergibt bei 170 Zentimetern Körpergröße ungefähr 69 Zentimeter im Sitzen und 108 Zentimeter im Stehen. Die endgültige Einstellung erfolgt anhand der Ellenbogenhöhe und der tatsächlichen Haltung.
Als Ausgangswert eignen sich ungefähr 73 Zentimeter im Sitzen und 114 Zentimeter im Stehen. Abhängig von Arm- und Beinlänge kann die passende Höhe etwas darüber oder darunter liegen.
Bei 190 Zentimetern Körpergröße ergibt das verwendete Berechnungsmodell ungefähr 77 Zentimeter im Sitzen und 120 Zentimeter im Stehen. Zusätzlich muss geprüft werden, ob unter der Tischplatte ausreichend Beinraum vorhanden ist.
Für viele mittelgroße und größere Erwachsene kann eine Höhe von 75 Zentimetern funktionieren. Für kleinere Personen ist sie häufig zu hoch. Eine pauschale Bewertung ist deshalb nicht möglich.
72 Zentimeter liegen im verbreiteten Bereich fester Schreibtische. Das Maß ist jedoch kein Beweis dafür, dass der Tisch für die jeweilige Person optimal eingestellt ist.
Armlehnen und Arbeitsfläche sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass die Unterarme locker unterstützt werden. Die Armlehnen dürfen den Stuhl jedoch nicht daran hindern, nah an den Tisch heranzufahren.
Die Ellenbogen müssen nicht vollständig auf der Tischplatte ruhen. Wichtig ist, dass Unterarme und Hände ausreichend unterstützt werden und die Schultern entspannt bleiben.
Nur dann, wenn gleichzeitig genügend Beinraum vorhanden ist und die Arbeitsfläche ungefähr zur Ellenbogenhöhe passt. Eine zu hohe Tischplatte kann auch bei großen Menschen hochgezogene Schultern verursachen.
Ja. Der Stuhl wird zunächst passend zur Arbeitsfläche angehoben, anschließend gleicht die Fußstütze den fehlenden Bodenkontakt aus. Bei dauerhafter Nutzung ist ein ausreichend tief verstellbarer Tisch meist bewegungsfreundlicher.
Die richtige Schreibtischhöhe ist ein Zusammenspiel mehrerer Einstellungen
Die optimale Schreibtischhöhe ist kein fester Wert, der sich ausschließlich aus der Körpergröße ablesen lässt. Tabellen und Formeln helfen dabei, einen brauchbaren Ausgangspunkt zu finden. Die endgültige Einstellung erfolgt jedoch immer anhand der tatsächlichen Körperhaltung.
Im Sitzen beginnt die Anpassung beim Bürostuhl. Die Füße stehen vollständig auf, der Rücken wird unterstützt und die Kniekehlen bleiben frei. Danach wird die Tischplatte so eingestellt, dass die Unterarme ungefähr waagerecht liegen und die Schultern entspannt bleiben.
Im Stehen gilt dasselbe Grundprinzip. Die Tischplatte liegt ungefähr auf Ellenbogenhöhe, während die Person aufrecht und ohne angehobene Schultern arbeitet. Entscheidend ist nicht möglichst langes Stehen, sondern der regelmäßige Wechsel zwischen verschiedenen Haltungen und Bewegungen.
Besonders bei kleinen oder großen Personen, bei Desk Sharing und im Homeoffice reicht ein fester Standardtisch häufig nicht aus. Hier sollte der tatsächliche Verstellbereich geprüft werden. Neben der Höhe sind auch Tischplattenstärke, Beinraum, Stabilität, Arbeitsfläche und Anordnung der Geräte entscheidend.
Eine korrekt eingestellte Arbeitshöhe kann unnötige Fehlhaltungen reduzieren. Sie ersetzt jedoch weder Bewegung noch Haltungswechsel. Der ergonomisch beste Arbeitsplatz ist deshalb nicht derjenige, an dem eine vermeintlich perfekte Position stundenlang beibehalten wird, sondern derjenige, der Anpassung und Bewegung unkompliziert ermöglicht.


